Es geht wieder los

Für den Sommerurlaub 2020 war die Fährüberfahrt von Travemünde nach Helsinki bereits im Vorjahr gebucht. Am Black Friday gab es von der Reederei DFDS einen großzügigen Rabatt, – da mussten wir einfach zugreifen. Was soll schon passieren?

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Reisen im Lockdown

Weltweite Reisebeschränkungen und die Sperrung von europäischen Landesgrenzen haben unsere Ostertour nach Peloponnes ganz schön vermasselt. Jetzt harren wir Zuhause aus, verfolgen die täglichen Charts der Neuinfektionen und versuchen dem tückischen Corona Virus aus dem Weg zugehen. Der rote Bus wird nur noch einmal pro Woche zum Einkaufen bewegt, also gibt es auch keine neuen Reiseberichte.
Aber Moment, – wir könnten ja trotzdem Reisen. Nämlich so wie bei unserer

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Tallinn

Die Sonne versteckt sich zwar noch ein bisschen, aber sie ist da. Wir haben extra den Wecker gestellt, damit wir heute Morgen nicht verschlafen. So schaffen wir auch alles in der geplanten Zeit und gegen 10 Uhr stehen wir an der Bahnhaltestelle und warten auf den Zug. Der ist pünktlich, Fahrkarten holen wir im Zug (2,-€ pro Person), eine halbe Stunde später sind wir in Tallinn am Bahnhof.

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Estlands Osten

Wir sind letzte Nacht am Ufer des Peipussees nicht abgesoffen! Die Sonne scheint wieder, – voll auf den Bus. Es wird trotz geöffnetem Dach sehr warm im Bus, weshalb wir etwas früher aufstehen. Unser Vorplatz ist trocken und wir frühstücken selbstverständlich draußen.
Auf der Weiterreise halten wir bei Kallaste, da soll es am Seeufer Steilklippen geben. Wir landen am Strand im Ort, der zwar sehr schön ist, aber nicht steil. Besagte Klippe kann man aber sehen und, naja, sieht aus wie die Reste der letzten Sturmflut. Als wäre der Boden mit Bäumen und Gras abgerutscht, fertig.

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Am Eisenbahnmuseum

Das Wetter am See ist nicht sehr einladend, weshalb wir den Platz bald verlassen und weiter Richtung Nordosten fahren. Dabei treffen wir auf die Museumseisenbahn von Gulbene nach Aluksne, ähnlich wie bei uns in Nordhessen der Hessencourrier. Die fahren hier zweimal täglich einen Zug mit Diesellok, den wir aber leider verpasst haben. Wir nutzen die Zeit um uns in dem Bahnbetriebswerk umzusehen. Eine kleine Draisine erfreut die Kinder. Mit der können sie ca 150 Meter auf der Schiene entlang sausen, – sofern das Gefährt in Schwung kommt.

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