Ein- oder zweimal im Jahr überprüfe ich die umlaufende Dichtung am Aufstelldach unseres VW California. Dabei ziehe ich partiell die Dichtung vom (Aluminium-)Aufstelldach ab und reinige Dach und Dichtung. Im Mai 2018 sind mir dabei unter der Dichtung kleine Blasen im Lack aufgefallen.

Im März 2019 stand bei unserem Bus die turnusmäßige Inspektion an. Dabei wurde festgestellt, dass mein Fahrzeug von einer „Feldmaßnahme“ betroffen ist. Dass heißt, VW Nutzfahrzeuge hat eine Anweisung (TPI 75A1) zur Prüfung aller Aufstelldächer bei VW California angeordnet.

Dabei wird das Aufstelldach zunächst auf Korrosion überprüft. Wenn keine Korrosion vorhanden ist, wird an der Dachkante eine Schutzfolie aufgeklebt und die Dichtung wieder gebracht. Wenn Korrosion erkennbar ist, wird die Dachkante abgeschliffen und mit dem Pinsel ein schnelltrocknenden Lack aufgebracht. Danach wird die Schutzfolie auf die Dachkante aufgeklebt und die Dichtung befestigt.

An dem vorderen Ecken, oberhalb der A-Säule, wird auf die möglichen Scheuerstellen ebenfalls eine Schutzfolie angebracht.

Diese Aktion wird an allen T5 und T6 mit Aufstelldach vorgenommen. Für unseren roten Bus musste ein separater Termin vereinbart werden, denn hier wurde erwartungsgemäß Korrosion festgestellt.

Die Nacharbeit konnte das Autohaus innerhalb von 24 Stunden abschließen. Vor der Abholung habe ich mir jedoch das Aufstelldach genau angesehen. Dabei ist mir eine Beschädigung der umlaufenden Dachdichtung aufgefallen. Außerdem waren die Klebestreifen an den Scheuerstellen nicht korrekt angebracht.

Die Beschaffung der neuen Dichtung hat 14 Tage in Anspruch genommen. Bei der Montage der Dichtung war ich anwesend und konnte mir ein Bild von der Umsetzung der Feldmaßnahme machen.

Das ist tatsächlich der Stand der Technik bei VW Nutzfahrzeuge!

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