Zum abendlichen Betriebsende wurde der Dampfkessel auf Spitzendruck hochgeheizt, die Ölfeuerung abgestellt und die Lok in den Schuppen gefahren. Damit der Kessel nicht so schnell auskühlt, wurde der Schornstein mit einem Deckel verschlossen.


Am nächsten Morgen war der Kesseldruck noch ausreichend, um die Lok mit eigener Kraft aus dem Lokschuppen herauszufahren und den Ölbrenner zu zünden. Zum ersten Anheizen und für Notfälle stand außerdem ein Baukompressor bereit, denn der Ölbrenner kann auch mit Druckluft betrieben werden.

Während des Hochheizens wurde das Fahrwerk und die Luftpumpe abgeschmiert oder kleine Reparaturen erledigt.


Danach ging es über die kleine Drehscheibe vor das Bahnhofsgebäude, um mit Feuerwehrschläuchen an einem Hydranten Wasser zu nehmen.


Diese Wasserfüllung war ausreichend für die Strecke Klütz – Grevesmühlen und zurück.

Alle zwei Tage kam das Tankfahrzeug vom örtlichen Brennstoffhandel um die Lok mit leichtem Heizöl aufzutanken.