Samstag, 24.09.2011
Heute sollte es endlich an die Erzbahn gehen. Vom Parkplatz aus folgte ich einem Pfad zur Bahnstrecke. Auf beiden Seiten der Gleise erschweren Wildschutzzäune das überqueren des Gleiskörpers. Am einfachsten ist es, wenn man drunter durch kriecht. Als erstes zog es mich auf einen der größeren Hügel. Im Sommer hatte ich hier mächtig mit Mücken zu kämpfen, aber der erste Nachtfrost hat den Plagegeistern offenbar den Gar ausgemacht.


Auf dem Hügel konnte ich schonmal die herrliche Aussicht genießen. Es war zwar noch bewölkt, aber der Neuschnee auf den Bergen sorgte für eine schöne Kulisse. Ich kann mich wirklich sehr lange an einem schönen Panorama erfreuen, trotzdem hätte zwischendurch ruhig mal ein Zug kommen können. Kam aber nicht. Und einen aktuellen Fahrplan hatte ich auch nicht. Die Bildfahrpläne hatte ich ja auf den iPad, aber in Lulea vergaß ich die aktuellen Pläne mit den täglichen Änderungen herunter zu laden. Deshalb war jetzt erst einmal Warten angesagt. Irgendwann tat sich was am Horizont: Ein Leerzug näherte sich auf dem Schienenband aus Richtung Westen.

Als nächstes versuchte ich mein Glück auf Höhe der Bahngleise. Beim nächsten Zug aus Kiruna durchbrach die Sonne kurz die Wolken und beleuchtete die vorbeifahrende IORE Lok. Auf dem Weg zum Auto überrascht mich der IC nach Narvik, von dem ich nur eine mäßige Gegenlichtaufnahme habe.