Bevor wir wieder nach Süden fahren, wollen wir in Andenes noch ein paar Postkarten mit Wal-Motiven kaufen. Die gibt es anscheinend nur im Walzentrum, denn andere Läden in der Gegend haben keine. Während drinnen die passenden „Walkarten“ ausgesucht werden, versuche ich mein Glück bei der Hotline von Telenor. Durch das norwegische Sprachmenü komme ich im zweiten Anlauf durch und kann schließlich einer Mitarbeiterin vom Kundendienst mein Problem schildern. Sie wollte gerade etwas prüfen, – Schwupps, da war die Verbindung unterbrochen. Einen weiteren Anlauf habe ich nicht unternommen. Für die Postkarten fehlen uns jetzt die Briefmarken. Die Odyssee durch halb Andenes führt uns schließlich zu einem Supermarkt mit Postfiliale. Während Petra im Supermarkt noch Brot kauft und das Personal rätselt welche Briefmarken für das Ausland gebraucht werden, finde ich ein freies Wlan der Post und kann endlich ein paar eMails versenden. Bei Telenor lade ich noch schnell die Software für den UMTS Stick herunter, – vielleicht liegt es ja daran?. Kurz darauf fahren wir schon wieder Richtung Bleik, denn auf der Rückfahrt wollen wir uns die Westküste von Andøya anschauen.

Im „Schlafwagen“ fahren wir an der Westküste entlang und folgen recht zügig der Reichsstraße 82 nach Sortland. Wir parken am Hafen in der Nähe eines Einkaufszentrum. Eric schreibt eine Postkarte an Oma, Petra macht Mittagessen und ich begebe mich auf die Suche nach einem Telenor Laden. Im ersten Stock eines kleinen Holzhauses befindet sich ein norwegischer „T-Punkt“, also ein Laden in dem man Telekommunikationswaren erhält. Der einzige Mitarbeiter im Laden ist sehr freundlich und kann das Problem rasch lösen! Der Typ im Telenor Shop von Narvik hat vergessen meine Vertragsdaten an Telenor zu senden. Geld kassiert und mir eine wertlose Karte geben. Ein
kurzer Anruf beim Kundencenter und zwei Minuten später erhalte ich eine neue SIM Karte. Zurück im Womo mache ich gleich den Test. Karte in den Aldi-Surfstick rein, die Zugangsdaten von E-Plus löschen und Telenor rein. Zack, – funktioniert! Endlich 🙂