Es vergingen wieder 20 bis 30 Minuten bis wir den nächsten Wal entdeckten. Diesmal war alles perfekt. Der Kapitän steuerte langsam um den Wal, sodass auch Fotos mit der Küstenlinie möglich wurden. Der Wellengang war so heftig, dass der Horizont auf einigen Fotos 45° Schräglage hatte. Diesmal bekamen wir mit beiden Kameras gute Schnappschüsse. Petra hatte sich derweil auf das Fotografieren vom Boot und der Leute konzentriert. Ihr ging es bei dem Seegang nicht so gut, aber im Gegensatz zu vielen anderen brauchte sie keine Tüte.
Für den dritten Wal trafen wir auf das zweite Schiff von Andenes Hvalsafari AS. Das alte Holzschiff war mächtig am Schwanken und anscheinend nicht so wendig. Jetzt konnten die Teilnehmer gegenseitig die Boote fotografieren und gemeinsam auf den Wal warten. Der tauchte schließlich in der Nähe auf und von beiden Booten begann das knipsen. Am Horizont tauchte ein drittes Boot auf, dass sich in schneller Fahrt näherte. Dies war die Walsafari aus Stø. Die Anfahrt dauert erheblich länger, führt aber in die gleiche Region wie die Tour von Andenes aus. Als das dritte Boot fast in Reichweite war, tauchte der Wal ab und unser Schiff steuerte mit Vollgas nach Andenes. Die Passagiere wurden schnell ins Schiffsinnere beordert und nach einer knappen Stunde schaukelnder Fahrt standen wir wieder an Land.