Seit unserem letzten Besuch vor 20 Jahren hat sich Andenes sehr verändert. Es sind jetzt vielmehr Wohnhäuser da und die norwegischen Supermarktketten haben auch ihre Filialen im Ort. Wir fahren direkt zum Gebäude der Hvalsafari AS und stellen das Womo auf den kleinen Parkplatz ab. Beim betreten des Foyers mache ich erst einmal kehrt. Edle Steinfliesen auf dem Fußboden, Ledersessel, Halogenstrahler und Glasvitrinen. Bin ich in einer Bank oder im Hotel gelandet? Nein, das ist die Rezeption von Hvalsafari AS. Die Anmeldung erfolgt zunächst auf Englisch, aber nach kurzer Zeit übernimmt ein deutsch sprechender Mitarbeiter das Prozedere. Wir könnten um 14:30 Uhr oder um 15:00 Uhr fahren. Laut Anmeldeliste sind schon über 80 Teilnehmer bei der ersten Tour dabei. Außerdem wäre es das alte, traditionelle Schiff. Deshalb wähle ich die späte Abfahrt mit dem Katamaran. Eine gute Wahl, wie sich später zeigen sollte.
Ich bin gleich zurück zum Womo um die Fotoausrüstung vorzubereiten. Petra kam kurz darauf auch zurück um schnell das Mittagessen zu kochen. Im ungünstigen Fall bekämen wir also Nudeln mit Fleischsoße zweimal über die Zunge.
Als wir zur verabredeten Zeit an der Rezeption eintreffen, bezahlen wir die 2.100 NOK und erfahren, dass sich die Abfahrt um mindestens 45 Minuten verschieben wird. Prima, je später umso besser, – weil besseres Licht.